Ähm… hi.

Vorhin ist es mir plötzlich in den Kopf geschossen. Warum nicht einen Blog eröffnen statt seitenweise Bücher vollzuschreiben? Ja. Warum? Um Aufmerksamkeit zu bekommen? Frei schreiben zu können? Menschen zu erreichen, die mir ähnlich sind? Oder ganz anders? Mich erklären zu können? Ohne Verantwortung? Und wenn es dann niemanden interessiert? Ich scheitere ja schon an ’nem kreativen Namen für dieses Ding. Sonst tausend Worte, Zitate und Wortspiele im Kopf, unter Druck: Gähnende Leere. Der Klassiker. Mal schauen also, ob mir noch was Besseres einfällt. Oder ich versuche, unperfekt zu sein und lasse alles unzensiert so stehen. Wäre eine gute Übung für mich.

Wie immer habe ich mir Gedanken gemacht, bevor ich entschlossen habe, öffentlich über… ja, mich zu schreiben. Öffentlich. Das ist etwas, mit dem ich sonst nicht sehr nah in Berührung komme. Ich stehe sonst weder privat noch beruflich auf irgendwelchen Bühnen, ja, ich habe sogar unglaubliche Angst davor. Dazu sicher noch mehr, aber später. Wieder zurück zum Gedankenmachen. Am meisten beunruhigt mich, dass Arbeitgeber, Eltern, Freunde oder durch einen morphogenetischen Zufall gar mein Therapeut mich hier wiederfinden könnten. Sprich: Leute, die mich real kennen. Denn zu keinem bin ich völlig unzensiert und ich denke, das ist ausnahmsweise mal völlig normal und ok. Ich werde versuchen, so anonym wie möglich zu schreiben, um diesen Ort hier nutzen zu können (und gleichzeitig keine verrückten Stalker anzuziehen.)

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